NRW-Stiftung plant Luchs-Auswilderung im HSK
Nach ersten Gerüchten zu einer beabsichtigten Ansiedlung des Luchses im HSK haben wir Recherchen unternommen. So plant der BUND NRW zusammen mit einer Initiative Luchs-NRW erste Schritte für ein „Wiederansiedlungsprojekt in NRW“. In einem ersten Schritt sollen 144 Tsd. Euro von der NRW-Stiftung für das Projekt zur Verfügung gestellt werden.
Nachfragen bei der Biologischen Station HSK haben ergeben, dass die Biostation selbst nicht an dem Projekt mitwirkt, dass es aber eine sogenannte „Experten-Initiative Luchs-NRW“ gibt, an der die betroffenen Biologischen Stationen der Kreise Siegen-Wittgenstein, HSK, Paderborn und Olpe sowie das MUNV, LANUK, die NRW-Stiftung, eine Stöckmann-Stiftung, die Senckenberggesellschaft sowie die Zoo´s Wuppertal und Köln beteiligt sind. In der Arbeitsgruppe geht es darum, die Optionen für einen Populationen-Verbund für den Luchs zu erörtern. Bei Wiederansiedlung des Luchses sei mit Rissen von kleinen Wiederkäuern wie Schafen und Ziegen zu rechnen, wobei diese im Wesentlichen geringerem Umfang ausfallen dürften als beim Wolf. In einem nächsten Schritt werden wir nun an die Initiativ-Gruppe herantreten und um weitere Aufklärung bitten. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.