KV-Update Nr. 04/2026 | 17. Februar 2026

Kreisverbandstag 2026 WLV-Kreisverband Herford-Bielefeld

Albert Stegemann (Bildrechte: Tobias Koch)

Mit der Frage „Fehlt der Agrarpolitik der Kompass?“ begrüßte der WLV-Kreisverbandsvorsitzende Hermann Dedert fast 200 Gäste auf Dallmann´s Deele zum Kreisverbandstag am 09. Februar 2026. Besonders begrüßte Hermann Dedert die Oberbürgermeisterin der Stadt Bielefeld, Frau Dr. Christiana Bauer, die in Ihrem Grußwort ihre Verbundenheit mit der Landwirtschaft ausführte. Ferner begrüßte er den stv. Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Landwirt Albert Stegemann sowie den WLV-Vizepräsidenten Michael Uckelmann, Landwirt in Dülmen, Kreis Coesfeld.

Jochen Höner und Stephan Sauer zeigten einen kurzen Jahresrückblick, der die umfangreichen Aktivitäten des Kreisverbandes in 2025 in Erinnerung rief. Drei Landwirte „beim Bier“, Julius Install, Bernd Walkenhorst und Jens Müller, gaben als Einleitung in die Diskussion die Sorgen und Nöte, aber auch Hoffnungen der heimischen Landwirte wieder. Die anschließende Debatte eröffnete Albert Stegemann mit einem Impulsreferat, dass die Landwirtschaft mit ihren vor- und nachgelagerten Bereichen eine tragende Säule der Volkswirtschaft gerade im ländlichen Raum ist. Er forderte eine starke Innovationsfreudigkeit, Investitionsbereitschaft und Bürokratieabbau mit einer neuen Entscheidungs- und auch Fehlerkultur. „Die eigentliche GAP der Zukunft heißt Wettbewerbsfähigkeit“, so Stegemann. WLV-Vizepräsident Michael Uckelmann mahnte an, die bestehenden Herausforderungen nicht nur zu beschreiben, sondern nun die notwendigen Reformschritte konkret anzugehen und benannte hier z. B. das Düngerecht, das statt einer pauschalen Reduktion auf eine Verursachergerechtigkeit ausgerichtet werden müsse oder bei der Schadnagerbekämpfung kein bürokratisches Monster zur Sachkunde neu geschaffen werden dürfe. Wenn Dinge zunächst nur verschoben werden, wie z. B. auch die EU-Entwaldungsverordnung, muss die Zeit genutzt werden, unsinnige Dinge zu beenden und eine vernünftige Regelung mit einer schlanken, effizienten Bürokratie zu schaffen. Hermann Dedert als Moderator der Diskussion erinnerte an die notwendige Fachlich- und Sachlichkeit sowie die Differenzierung der Verantwortlichkeiten auf Landes-, Bundes oder EU-Ebene. Hier muss der Bund sich gegenüber EU-Vorgaben und deren Umsetzung nicht nur zurückhalten, sondern eher aktiv auf die EU-Ebene einwirken, dass oft weniger mehr ist. In diesem Zusammenhang ging Michael Uckelmann auf das Mercosur-Abkommen ein, das der WLV kritisch und eben differenziert begleitet sowie sich im Ergebnis dafür ausgesprochen hat, da es insgesamt volkswirtschaftlich sinnvoll ist, die landwirtschaftlichen Risiken eingrenzt und auch der Landwirtschaft Chancen eröffnet.

Im Schlusswort dankten Friederike Detering und Bernd Upmeier zu Belzen den beiden Diskutanten sowie den Besuchern und überreichten dem Bundespolitiker Stegemann symbolisch zum Abschied noch einen Kompass für den weiteren Weg in der Bundespolitik.Mit der Frage „Fehlt der Agrarpolitik der Kompass?“ begrüßte der WLV-Kreisverbandsvorsitzende Hermann Dedert fast 200 Gäste auf Dallmann´s Deele zum Kreisverbandstag am 09. Februar 2026. Besonders begrüßte Hermann Dedert die Oberbürgermeisterin der Stadt Bielefeld, Frau Dr. Christiana Bauer, die in Ihrem Grußwort ihre Verbundenheit mit der Landwirtschaft ausführte. Ferner begrüßte er den stv. Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Landwirt Albert Stegemann sowie den WLV-Vizepräsidenten Michael Uckelmann, Landwirt in Dülmen, Kreis Coesfeld.

Jochen Höner und Stephan Sauer zeigten einen kurzen Jahresrückblick, der die umfangreichen Aktivitäten des Kreisverbandes in 2025 in Erinnerung rief. Drei Landwirte „beim Bier“, Julius Install, Bernd Walkenhorst und Jens Müller, gaben als Einleitung in die Diskussion die Sorgen und Nöte, aber auch Hoffnungen der heimischen Landwirte wieder. Die anschließende Debatte eröffnete Albert Stegemann mit einem Impulsreferat, dass die Landwirtschaft mit ihren vor- und nachgelagerten Bereichen eine tragende Säule der Volkswirtschaft gerade im ländlichen Raum ist. Er forderte eine starke Innovationsfreudigkeit, Investitionsbereitschaft und Bürokratieabbau mit einer neuen Entscheidungs- und auch Fehlerkultur. „Die eigentliche GAP der Zukunft heißt Wettbewerbsfähigkeit“, so Stegemann. WLV-Vizepräsident Michael Uckelmann mahnte an, die bestehenden Herausforderungen nicht nur zu beschreiben, sondern nun die notwendigen Reformschritte konkret anzugehen und benannte hier z. B. das Düngerecht, das statt einer pauschalen Reduktion auf eine Verursachergerechtigkeit ausgerichtet werden müsse oder bei der Schadnagerbekämpfung kein bürokratisches Monster zur Sachkunde neu geschaffen werden dürfe. Wenn Dinge zunächst nur verschoben werden, wie z. B. auch die EU-Entwaldungsverordnung, muss die Zeit genutzt werden, unsinnige Dinge zu beenden und eine vernünftige Regelung mit einer schlanken, effizienten Bürokratie zu schaffen. Hermann Dedert als Moderator der Diskussion erinnerte an die notwendige Fachlich- und Sachlichkeit sowie die Differenzierung der Verantwortlichkeiten auf Landes-, Bundes oder EU-Ebene. Hier muss der Bund sich gegenüber EU-Vorgaben und deren Umsetzung nicht nur zurückhalten, sondern eher aktiv auf die EU-Ebene einwirken, dass oft weniger mehr ist. In diesem Zusammenhang ging Michael Uckelmann auf das Mercosur-Abkommen ein, das der WLV kritisch und eben differenziert begleitet sowie sich im Ergebnis dafür ausgesprochen hat, da es insgesamt volkswirtschaftlich sinnvoll ist, die landwirtschaftlichen Risiken eingrenzt und auch der Landwirtschaft Chancen eröffnet.

Im Schlusswort dankten Friederike Detering und Bernd Upmeier zu Belzen den beiden Diskutanten sowie den Besuchern und überreichten dem Bundespolitiker Stegemann symbolisch zum Abschied noch einen Kompass für den weiteren Weg in der Bundespolitik.