Positionen ausgetauscht | 17. Juni 2026

„Weidezone Deutschland“ zu Besuch beim Kreisverband

Foto (von links) Kreisgeschäftsführerin Nikola Galla, Agrarberater Axel Lohmann, Kreisverbandsvorsitzender Ulrich Brinckmann, Vorsitzender Weidezone Deutschland e.V. , Lars Eric Broch, 2. Vorsitzender Rasmus Berghaus.

Kennenlerngespräch in Lüdenscheid

In der WLV-Geschäftsstelle in Lüdenscheid trafen sich kürzlich Kreisverbandsvorsitzender Ulrich Brinckmann, WLV-Kreisgeschäftsführerin Nikola Galla und Agrarberater Axel Lohmann mit dem Vorsitzenden des Vereins „Weidezone Deutschland e.V.“, Lars Eric Broch, sowie dem 2. Vorsitzenden Rasmus Berghaus (beide aus dem Märkischen Kreis aus Meinerzhagen-Valbert).

Im Kern ging es dabei erstmal um das gegenseitige Kennenlernen um Positionen und Strukturen abzuklären.

„Weidezone Deutschland“ fördert laut Satzung den „Schutz und Erhalt der Biodiversität europäischer Natur- und Kulturlandschaften sowie die Haus- und Weidetierhaltung“. Zuletzt fiel der wolfskritische Verein auf durch seine Forderung nach einem „Schutz für Haus- und Weidetiere von staatlicher Seite sowie eine Obergrenze für die Wolfspopulation“. Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer über die positive Bewertung der aktuellen Situation im Kreis Olpe, wo nach einem Erlass des NRW-Landwirtschaftsministeriums ein schadstiftender Wolf nunmehr entnommen werden soll. Und darin, dass man für die Zukunft ein gezieltes Wolfsmanagement wünsche, das die Population reguliere.

Brinckmann sprach im Anschluss von einem „erfolgreichen Kennenlerngespräch“ mit den Vertretern des Vereins, den man bisher „nur aus dem Augenwinkel“ wahrgenommen habe.

Noch ausloten will man im WLV-Bezirksverband, wie man sich konkret zur wohl geplanten Auswilderung des Luchses in der Region positionieren will, was ein weiteres Thema der Runde war.