Endlich kamen Betroffene und Akteure zu Wort

Landwirtschaftsministerin lud zum überfälligen Termin ins Forstamt Olpe - Gegenseitige Unterstützung bei Bekämpfung der Tierseuche ist mehr als nötig
Bestandaufnahme und Ausblick: Erstmals holte NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen am Freitag, 6. Februar, Betroffene und Akteure der Afrikanischen Schweinepest im Olper Forstamt an einen Tisch. Dabei ging es sowohl um die Bilanz der bisherigen ASP-Bekämpfung als auch vor allem um das Auffinden aller Rotten zur Reduzierung der Schwarzwildbestände. Dabei waren Vertreter der Landwirtschaftlichen Kreisverbände Olpe und Siegen-Wittgenstein, Kreislandwirtin Lisa Sternberg als betroffene Schweinehalterin, Jäger, Kreisveterinäre, Regionalforstämter und die Wildtierseuchenvorsorgegesellschaft sowie die Landestierkontrollanstalt.
Ein konkretes Ergebnis nach dem fairen Austausch zwischen allen Beteiligten: Zur Unterstützung der Jäger wird der Kreis in engeren Abständen die Schusszahlen in Jagdbereichen sichten und diese mit den Jägern besprechen, um gemeinsam Lösungen für höhere Abschusszahlen zu finden. Das Ministerium hat einen ausführlichen Bericht zu dem Austausch veröffentlicht: