Kreisverbände OE und Si: | 27. Oktober 2026

Kreisverbandsvorsitzende sprechen mit MdB Benedikt Büdenbender

Im Bild von links: Stephan Ludewig, Henner Braach, Florian Stücher, Benedikt Büdenbender, Michael Richard, Bernd Eichert

Hintergrundgespräche mit Praktikern sind unerlässlich für Entscheidungen in Berlin

Die Kreisverbandsvorsitzenden Henner Braach (Siegen-Wittgenstein) und Michael Richard (Olpe) trafen sich gemeinsam mit ihren Vertretern Florian Stücher und Bernd Eichert sowie Kreisgeschäftsführer Stephan Ludewig im Haus der Land- und Forstwirtschaft mit Benedikt Büdenbender (CDU), Bundestagsabgeordneter aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein, zum Hintergrundgespräch. Es gab kein vorrangiges Thema für das Treffen, aber da Büdenbender Mitglied im Agrarausschuss ist, war die Themenpalette groß, die die heimischen Landwirte an den „Mann in Berlin“ herantrugen.

Von Bürokratieabbau bis Wolf

Diese reichten vom „Bürokratieabbau“ (besser Bürokratiekontinuität schaffen), über die GAP (II. Säule und Weideprämie sind im Mittelgebirge wichtige Bausteine) bis hin zum Wolf (Aufnahme ins Jagdrecht ist ein erster wichtiger Schritt zur Kontrolle der Population).

Wobei gerade beim letzten Thema Büdenbender zugab: „Mit der Aufnahme ins Jagdrecht scheint für uns Politiker in Berlin die Sache erledigt, dass die Umsetzung vor Ort sich dann als schwierig erweist, haben wir dabei nicht immer auf dem Schirm“.

GAP und Gelbe Gebiete

Und zur GAP mahnten die Vorsitzenden an, dass es natürlich gut sei, gesamtgesellschaftliche Leistungen zu honorieren, aufgepasst müsste aber werden, dass freiwillige Naturschutzleistungen langfristig nicht ins Ordnungsrecht rutschten und dann nicht mehr förderfähig seien.

Des Weiteren wurde über Erneuerbare Energien, „gelbe Gebiete“ im Kreis Olpe, die  ASP und den in Siegen-Wittgenstein geplanten Nationalpark gesprochen.

Kontakt aufrechterhalten

Benedikt Büdenbender forderte zum Ende des Gesprächs die Landwirtschaftlichen Kreisverbände auf, über ihn den direkten Draht nach Berlin zu nutzen: „Bei vielen bundesweiten Entscheidungen sind wir vorab auf die Expertise der Praktiker vor Ort angewiesen“.