ASP-Prävention: | 27. Juli 2026

Die ersten zehn Kadavertonnen sind ausgeliefert

Kreis sponsert gern noch weitere Behälter zur Entsorgung von Aufbruch und Überresten von Schwarzwild

Beim letzten „Runden Tisch“ aus Landwirtschaft und Kreisverwaltung Märkischer Kreis wurde ein lang gehegtes Anliegen der Landwirtschaft erfüllt: Die Kreisverwaltung verkündete eine komfortable Lösung für ein weit verbreitetes Problem, die Verbringung von zum Verzehr nicht geeignetem erlegten Wild und von Aufbruch und Überresten von Schwarzwild. Denn zur Vermeidung der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) unter Wildschweinen ist es von höchster Priorität, dass Kadaverreste nicht im Wald verbleiben.

Der Märkische Kreis hat zugesagt, dafür Kadavertonnen bereitzustellen und diese sowohl auszuliefern als auch durch einen Entsorgungsbetrieb zu entleeren. Das ist inzwischen geschehen, zehn solcher Tonnen sind in Betrieb, werden durch Jäger betreut und vom Kreis abgeholt. Amtstierärztin Anja Quambusch-Bröer freut sich über diese Nutzung, sagt aber, dass „die Anzahl nach unserem Dafürhalten gerne noch etwas größer sein dürfte.“

Winfried Schindler, bestätigter Jagdaufseher, hat gemeinsam für die Reviere Heedfeld-Lauenscheid, Lauenscheider Ohl und Lehmecke eine Tonne bestellt. Somit können zur ASP-Prävention Schwarzwildaufbruch und Überreste unschädlich entsorgt werden.

Jäger, die sich auch für eine solche Kadavertonne (sieht aus wie eine normale 240 Liter-Mülltonne)  interessieren, melden sich gern beim Märkischen Kreis per Mail unter: veterinaer@maerkischer-kreis.de oder telefonisch 02351 – 96660.