Artenschutz | 28. Januar 2026

Neun neue Brutröhren für den Steinkauz

Gemeinsam für den Artenschutz! Diese Gruppe von Landwirten und Unternehmern aus Asbeck und Heek hat zusammen neun neue Steinkauz-Brutröhren installiert (v.l.): Josef Schiermann, Detlef Schulze Vasthoff, Bernd Mönstermann, Ludger Gausling, Christoph Twilfert, Bernd Heidbrink, Heinz Brügger und Johannes Stromberg.

„Landwirtschaft und Naturschutz Hand in Hand“ / Landwirte aus Asbeck unterstützen bedrohte Eulenart

Der landwirtschaftliche Ortsverband Asbeck hat ein Zeichen für den Artenschutz gesetzt: In Eigenleistung wurden insgesamt neun Brutröhren für den Steinkauz gebaut. Ortsverbandsvorsitzender Bernd Mönstermann über die Motivation der Landwirte: „Mit diesem Engagement wollen wir ein Zeichen für den Artenschutz setzen und einen Beitrag leisten zum Erhalt der bedrohten Eulenart in unserer Region.“

Mönstermann bedankte sich auch bei den Unterstützern der Aktion. Denn möglich gemacht haben das Projekt auch die großzügigen Geldspenden von Ludger Gausling sowie seitens der Firma inotec.

Sechs der Brutröhren wurden in Asbeck an geeigneten Standorten aufgestellt. Drei weitere Kästen fanden ihren Platz in Heek und wurden dort persönlich von Ludger Gausling montiert.

Der Steinkauz ist auf geeignete Brutplätze angewiesen, die in der heutigen Kulturlandschaft immer seltener werden. „Umso wichtiger sind Initiativen wie diese, bei denen Landwirtschaft und Naturschutz Hand in Hand gehen. Der landwirtschaftliche Ortsverband Asbeck zeigt mit seinem Einsatz, wie regionales Engagement konkret zum Schutz heimischer Tierarten beitragen kann“, betont Mönstermann.

WLV Bildgalerie Vorschaubild
Asbecker Landwirte installieren Brutröhren für den Steinkauz