Trotz Durchschnittsernte bleibt die Situation angespannt

Rukwied: Hohe Kosten, niedrige Preise und immer neue Auflagen setzen den deutschen Ackerbau weiter unter Druck.
Der Deutsche Bauernverband rechnet 2026 mit einer Getreideernte von rund 41,4 Millionen Tonnen. Das wäre ein durchschnittliches Ergebnis, wie DBV-Präsident Joachim Rukwied bei der Pressekonferenz zum Auftakt der Ernte mitteilte.
Die wirtschaftliche Lage in den Ackerbaubetrieben bleibt trotz einer Durchschnittsernte weiter sehr angespannt. Die Erzeugerpreise liegen sogar unter dem bereits niedrigen Niveau des Vorjahrs. Gleichzeitig bleiben die Kosten für Betriebsmittel wie Energie oder Dünger auf hohem Niveau – der Preisindex für Betriebsmittel liegt rund 30 Prozent über dem Wert von 2020.
