Bauernproteste | 2. Januar 2024

Breite Unterstützung für Agrardiesel-Forderungen in Medien und Öffentlichkeit

Bauern und Bauernverband können aktuell auf eine breite öffentliche Unterstützung ihrer Anliegen bauen.

Der Blick in die Tageszeitungen, Webportale von Medien und die Kommentarspalten hinterlässt den Eindruck, dass die überwiegende Zahl der Berichte positiv zum Anliegen der Bauernfamilien und ihrem Protest stehen.

Wie geht es weiter?

Bis zum Ende dieser Woche haben DBV und Landesverbände über das weitere Vorgehen beraten. Gute öffentliche Unterstützung und bisher viel Verständnis für das Anliegen war der durchgehende Tenor der Bewertungen. Die Planungen für bundesweite Aktionen nach dem 8. Januar laufen. Ziel ist es, die Forderungen zu vertreten, ohne die Unterstützung in weiten Teilen der Bevölkerung zu verlieren.

Bauernpräsident Hubertus Beringmeier spricht sich dafür aus, in der Weihnachtszeit Kraft zu sammeln für die Zeit nach dem Jahreswechsel. „Der WLV hat Pläne in der Schublade, wie es abhängig von den Ergebnissen in Berlin dann mit den Protesten weitergehen wird. Das letzte Wort hat das Parlament mit seinen Abgeordneten."

Neue Umfrage stützt Bauernforderung

Eine klare Mehrheit der Deutschen will die Agrardieselsteuer-Rückvergütung für Landwirte beibehalten. 70 Prozent der Befragten (Stand 21.12.2023, 15:30 Uhr) meinen in einer Umfrage für das Magazin "Der Spiegel", die Bundesregierung solle die geplante Streichung zurücknehmen.

Diesen riesigen Rückhalt in der Bevölkerung dürfen wir jetzt nicht verspielen!

WLV Bild

Zum Nachhören: Das Video der Rede von Präsident Joachim Rukwied auf der Demo am 18.12.2023

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