Grüne Woche in Berlin | 16. Januar 2026

Schaufenster der Landwirtschaft - Bühne für politische Diskussion

In Berlin trifft die Branche Politik, Wirtschaftspartner und Verbraucher. Die Grüne Woche ist der agrarpolitische Auftakt des Jahres.

Die Grüne Woche in Berlin feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Sie läuft vom 16. bis 25. Januar 2026 und gilt als wichtigstes Branchentreffen für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Über 1.400 Ausstellende aus rund 60 Ländern treffen auf rund 300.000 Besucher.

Messe im Zeichen geopolitischer Veränderungen

„Ernährungssicherheit ist keine Selbstverständlichkeit und gleichzeitig ist sie ein Garant für politische und gesellschaftliche Stabilität. Auch deshalb müssen wir eine sichere Versorgung mit heimischen Lebensmitteln aufrechterhalten und dürfen uns nicht von Importen aus dem Ausland abhängig machen", betont DBV-Präsident Joachim Rukwied zur Messeeröffnung. "Hierfür braucht es dringend ein Programm zur Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Markt und endlich einen wirksamen Bürokratieabbau für unsere Betriebe."

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Bei der Messe nutze ich die Gelegenheit, unsere zentralen Anliegen bei Tierwohl, Umweltschutz und Versorgungssicherheit bei den politischen Vertretern zu platzieren.

Hubertus Beringmeier
Bauernpräsident in Westfalen-Lippe

Auf der Grünen Woche präsentieren über 30 junge Landwirtinnen und Landwirte aus Wesfalen-Lippe ihre Höfe.

Viele Messebesucher haben kaum Kontakt zur Landwirtschaft. Die Gespräche vor Ort in der NRW-Halle schaffen Vertrauen und vermitteln einen Eindruck vom Leben und Arbeiten in der Landwirtschaft. Die Grüne Woche bietet dafür eine große Bühne. In ihrem Jubiläumsjahr erreicht sie besonders viel Aufmerksamkeit.

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Messebesucher beim Bauernhof-Quiz am Messestand in der NRW-Halle.

Grüne Woche: Bühne für Themen aus Westfalen-Lippe

Der WLV nutzt die Grüne Woche gezielt, um Anliegen aus Westfalen-Lippe in Berlin zu platzieren. Präsident Hubertus Beringmeier sagt: „Die Grüne Woche bietet die perfekte Bühne, um unsere Anliegen gegenüber der Berliner Politik vorzubringen." Neben Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit und Erneuerbaren Energien stehen für den Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband insbesondere der Bürokratieabbau, das aktuelle Seuchengeschehen sowie die Zukunft der Tierhaltung und der ländlichen Räume auf der Agenda.