Deutsche Schweinehaltung unter massivem Druck
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Ruinöse Preise und hohe Auflagen: Die Krise der Schweinehaltung verschärft sich. Der WLV fordert Politik, Handel und Verbraucher auf, jetzt gegenzusteuern.
Die deutsche Schweinehaltung befindet sich in ihrer schwersten Krise seit Jahrzehnten. Ohne wirtschaftliche Perspektive wird der Strukturbruch unaufhaltsam weitergehen – zu Lasten der gesamten Wertschöpfungskette. Diese Botschaft richten die Schweinehalter in Westfalen-Lippe angesichts ruinöser Erzeugerpreise für Schweinefleisch und Ferkel an Politik, Handel, Schlachtunternehmen und Verbraucher.
"Mit jedem Betrieb, der seine Stalltüren endgültig schließt, verliert Deutschland ein Stück Versorgungssicherheit, regionale Wertschöpfung und ländliche Arbeitsplätze", heißt es in einem Brandbrief des WLV. Statt gegenzusteuern, wird zugesehen, wie die heimische Tierhaltung verschwindet und durch Importware ersetzt wird, die unter deutlich geringeren Standards erzeugt wurde.
