Verbandswahl 2027 | 3. September 2026

Das sind die Kandidaten für das WLV-Präsidium

Drei Gesichter, drei Wege in die Verbandsarbeit: Lernen Sie die Kandidaten für das WLV-Präsidium 2027 kennen.

2027 steht die nächste Wahl des WLV-Präsidiums an. Die Kandidaten bringen unterschiedliche Regionen, Betriebsschwerpunkte und Erfahrungen mit. Gemeinsam ist ihnen der Wille, Verantwortung für den Berufsstand zu übernehmen.

In persönlichen Kurzvorstellungen geben sie Einblicke in ihren Hof, ihr Ehrenamt und ihre Motivation. Auch die eine oder andere private Seite kommt dabei nicht zu kurz.


Kandidat für das Präsidentenamt

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Sollte ich Präsident werden, möchte ich mein Bestes für die Zufriedenheit unserer Landwirtinnen und Landwirte tun.

Markus Weiß
Landwirt aus Borken-Gemen

Der 46-Jährige lebt in Borken-Gemenwirthe und bewirtschaftet einen Betrieb mit Sauenhaltung, Schweinemast und Ackerbau. Seine Verbindung zum WLV begann über die Landjugend. Seit 2022 steht er an der Spitze des WLV-Kreisverbandes Borken.

Für Markus Weiß ist die Interessenvertretung für die Bauernfamilien ein Schwerpunkt seiner beruflichen Tätigkeit. Er will die Zukunft des Berufsstandes aktiv mitgestalten.

Privat ist Weiß verheiratet und Vater von drei Kindern. Wenn unerwartet fünf Stunden frei wären, würde er mit seiner Familie ins Fußballstadion gehen und anschließend zur Vogelstange im Schützenverein.


Kandidat für das Vizepräsidentenamt

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Falls ich 2027 erneut Vizepräsident werden sollte, möchte ich dazu beitragen, dass unser Berufsstand in seiner Unterschiedlichkeit nach außen geschlossen auftritt.

Henner Braach
Landwirt aus Netphen-Beienbach

Henner Braach ist 63 Jahre alt und kommt aus Netphen-Beienbach. Er führt einen Haupterwerbsbetrieb mit Milchvieh, Grünland, Ackerbau und Wald. Seit 1994 ist er Vorsitzender des WLV-Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein, seit 2012 gehört er dem WLV-Präsidium als Vizepräsident an.

Braach bringt damit langjährige Erfahrung in der Verbandsarbeit mit. Auch auf Bundesebene engagiert er sich, unter anderem in der landwirtschaftlichen Sozialversicherung.

Braach ist verheiratet und hat zwei Kinder. Kaffee trinkt er am liebsten mit reichlich Milch und Zucker. Und wenn er ein Tier sein müsste, dann lieber gar keines: Die Vermenschlichung von Tieren führe seiner Meinung nach schnell zu Fehlinterpretationen.


Kandidat für das Vizepräsidentenamt

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Ich möchte mich mit Überzeugung und Kraft für die Zukunft unserer Bauernfamilien einsetzen.

Antonius Tillmann
Landwirt aus Warburg-Bonenburg

Antonius Tillmann ist 62 Jahre alt und lebt in Warburg-Bonenburg. Auf seinem Hof hält er Milchvieh, bewirtschaftet Grünland und betreibt Ackerbau im ökologischen Landbau. Seit 2009 führt er den Landwirtschaftlichen Kreisverband Höxter.

Seine Erfahrung aus der Kreisverbandsarbeit möchte Tillmann künftig stärker auf Landesebene einbringen. Er ist überzeugt davon, dass nur Landwirtinnen und Landwirte selbst wirkich für ihre Sache eintreten können..

Tillmann ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Seine Freizeit verbringt er gerne draußen. Kaffee trinkt er am liebsten schwarz. Und wenn er ein Tier sein könnte, wäre er gerne ein Katze.

Drei Kandidaten, ein gemeinsames Ziel

Die Kandidaten stehen für unterschiedliche Regionen und persönliche Erfahrungen. Vom Milchviehbetrieb im Siegerland über den Ökobetrieb in Ostwestfalen bis zur Schweinehaltung im Münsterland reicht die Bandbreite.

Gerade diese Vielfalt ist für den WLV wichtig. Denn die Betriebe in Westfalen-Lippe unterscheiden sich deutlich – bei Größe, Ausrichtung und Standort. Eine starke Interessenvertretung muss diese Vielfalt zusammenbringen und nach außen geschlossen vertreten.

So wird das WLV-Präsidium gewählt

Das WLV-Präsidium besteht aus dem Präsidenten sowie dem ersten und zweiten Vizepräsidenten. Die drei Mitglieder sollen in verschiedenen Regierungsbezirken ansässig sein.

Der Landesverbandsausschuss wählt den Präsidenten und die beiden Vizepräsidenten in geheimer Wahl. In ihm sitzen unter anderem die Kreisverbandsvorsitzenden sowie weitere Vertreter der Kreisverbände und verschiedener landwirtschaftlicher Organisationen. Damit erfolgt die Wahl mittelbar über die Verbandsstruktur: Die Basis ist über Orts- und Kreisverbände in die Zusammensetzung der Gremien auf Landesebene eingebunden.

Nach der WLV-Satzung können für das Präsidium grundsätzlich WLV-Mitglieder zwischen 18 und 65 Jahren kandidieren.