Verband | 25. Februar 2026

Fleischgipfel: DBV warnt vor massivem Strukturbruch

Hohe Kosten, unsichere Zukunft: Der DBV warnt vor einem Strukturbruch in der Sauenhaltung und verlangt schnelle politische Lösungen.

Anlässlich des Fleischgipfels bei Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer fordert die Generalsekretärin des Deutschen Bauernverbandes, Stefanie Sabet, notwendige Verbesserungen der Rahmenbedingungen für die Schweinehaltung in Deutschland.

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„Wir brauchen ein ganzes Paket an Maßnahmen. Vor allem unsere Sauenhalter benötigen nach dem abrupten Ende des Bundesprogramms zum Umbau der Tierhaltung eine alternative, adäquate Unterstützung, um die anstehenden enormen Kosten, verursacht durch die gesetzlichen Veränderungen, stemmen zu können. Andernfalls droht ein katastrophaler Strukturbruch. Auch das Genehmigungsrecht muss in diesem Zusammenhang dringend angepasst werden.

Ferner bedarf es einer besseren Koordinierung des Bundes beim Tierseuchenmanagement. Darüber hinaus muss mit der Agrarexportstrategie des Bundes auch eine Öffnung wichtiger seit Jahren tierseuchenbedingt geschlossener Märkte, einhergehen. Nicht zuletzt ist es jetzt zwingend erforderlich, dass auch die steuerfreie Risikoausgleichsrücklage unverzüglich kommt, um mit den immer stärker schwankenden Märkten besser umgehen zu können.“

Stefanie Sabet
DBV-Generalsekretärin