Verband | 27. März 2026

Ökoausschuss & AK Mutterkuhhaltung haben getagt

Von Markt bis Tierhaltung: Ökoausschuss und AK Mutterkuhhaltung bringen konkrete Anliegen der Betriebe in die Verbandsarbeit ein.

WLV-Ökoausschuss diskutiert Maßnahmen der Kreislaufwirtschaft

Organischer Dünger aus Öko-Tierhaltung gilt als der bewährte Baustein, um das Ziel geschlossener Nährstoffkreisläufe im Ökolandbau zu erreichen. Praxisgerechte Vorgaben und Investitionssicherheit sind daher auch in der ökologischen Tierhaltung von großer Bedeutung.

Der WLV-Ökoausschuss begrüßte in seiner Sitzung daher, die Pläne der Europäischen Kommission für Erleichterungen in der Öko-Tierhaltung. In der Sitzung zeigten Praktiker aber deutlich auf, dass auch vieharme oder viehlose Öko-Betriebe etwa über „Cut & Carry“ erfolgreich Düngung und Humusreproduktion sicherstellen.

Auch regionale Futter-Mist-Kooperationen schließen Nährstoffkreisläufe. Hier fordern die Mitglieder des WLV-Ökoausschusses nachdrücklich, dass diese sinnvollen Lösungen klar einhergehen mit den Prinzipien des Ökolandbaus.

 WLV-Arbeitskreis Mutterkuhhaltung

Wolf und Wirtschaftlichkeit gefährden die Weidehaltung als prägender Teil der Kulturlandschaft. Dies beschäftigt gerade die Mutterkuhhalter, wie die Sitzung des Arbeitskreis am Donnerstag (26.03.2026) verdeutlichte.

Mit Blick auf die anstehenden Änderungen im Jagdrecht beim Wolf fordert der Arbeitskreis eine rasche und vollumfängliche Umsetzung der Bejagungsmöglichkeiten in NRW. Zur Stärkung der Mutterkuhhaltung drängen die Mitglieder im Arbeitskreis auf die Fortführung und Erhöhung der gekoppelten Mutterkuhprämie, die sich als zielführend und einfaches Instrument bewährt hat.

Zudem müssen aus Sicht des Arbeitskreises die ökologischen Leistungen von Weidehaltung besser vergolten werden. Hier erwarten die Arbeitskreismitglieder, dass WLV und DBV sich gegenüber der Politik nachdrücklich für die Mutterkuhhaltung einsetzen.