Petition | 24. September 2026

Ohne Bioenergie verliert das Land – jetzt Petition unterschreiben

Mehr als 10.000 Menschen haben bereits unterschrieben. Setzen auch Sie mit Ihrer Unterschrift ein Zeichen für die Zukunft der Bioenergie.

Ein breites Bündnis von Verbänden setzt sich mit der Petition „Ohne Bioenergie verliert das Land“ für klare Perspektiven ein. Mehr als 10.000 Menschen haben mittlerweile unterschrieben. Die Unterschriften wurden am 24. September bei einer Kundgebung der Bioenergiebranche vor dem Reichstagsgebäude an Abgeordnete des Deutschen Bundestages übergeben.

Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt: Im Bundestag beginnt die parlamentarische Beratung über die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Die Verbände fordern, die Rahmenbedingungen für Bioenergie grundlegend zu verbessern.

Unterstützen Sie die Petition "Ohne Bioenergie verliert das Land"

Ihre Unterschrift erhöht den politischen Druck, die Rahmenbedingungen für die Bioenergie zu verbessern: Wer die Bioenergie schwächt, gefährdet Versorgungssicherheit, Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und die Zukunft vieler ländlicher Räume.

Die Petition kann noch bis zum 19. Dezember 2026 unterzeichnet werden.

Jetzt unterschreiben

Für Betreiber bestehender Anlagen steht viel auf dem Spiel. Gleichzeitig brauchen Betriebe Planungssicherheit für neue Investitionen. Nach Angaben des Hauptstadtbüros Bioenergie würden insbesondere die vorgesehenen Ausschreibungsvolumina im EEG-Entwurf die Perspektiven vieler bestehender Anlagen verschlechtern. Auch kleinere, regional verankerte Biogasanlagen seien von den geplanten Regelungen besonders betroffen.

Mehr Planungssicherheit, flexiblere Regeln und weniger Hürden für Investitionen gefordert

"Der Entwurf riskiere sehenden Auges den schrittweisen Abbau gesicherter, heimischer Bioenergieleistung im Gigawattbereich zu einem Zeitpunkt, an dem Deutschland gleichzeitig fossile Importenergie zu immensen Kosten finanziert", betont Sandra Rostek, Leiterin des Hauptstadtbüros Bioenergie (HBB).

Die Verbände fordern deshalb unter anderem mehr Planungssicherheit, bessere Bedingungen für die Flexibilisierung von Biogasanlagen und den Abbau von Regelungen, die Investitionen erschweren. Nach Berechnungen der Bioenergieverbände könnten bis 2030 rund 12 Gigawatt flexible erneuerbare Leistung aus dem bestehenden Anlagenbestand bereitgestellt werden. Voraussetzung dafür wäre, dass die Anlagen entsprechend flexibilisiert werden können.

Als weitere Hindernisse werden fehlende Netzanschlüsse, lange Genehmigungsverfahren, gestiegene Kosten und kurze Vergütungszeiträume genannt. Auch bei der Wärmeversorgung sehen die Verbände Handlungsbedarf. Sie kritisieren unter anderem pauschale Begrenzungen für den Einsatz von Biomasse in Wärmenetzen und fordern praxistauglichere Regelungen.

Die Petition wird unter anderem vom Deutschen Bauernverband, dem Bundesverband Bioenergie, dem Fachverband Biogas und dem Fachverband Holzenergie getragen. Weitere Verbände aus Landwirtschaft, Forstwirtschaft und ländlichen Räumen unterstützen den Aufruf.

Über die Bioenergieverbände

Im „Hauptstadtbüro Bioenergie“ bündeln vier Verbände ihre Kompetenzen und Ressourcen im Bereich Energiepolitik: der Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE), der Deutsche Bauernverband e.V. (DBV), der Fachverband Biogas e.V. (FvB) und der Fachverband Holzener-gie (FVH). Gemeinsam bilden sie die gesamte Bioenergiebranche ab von Land- und Forstwirten, Anlagen- und Maschinenbauern, Energieversorgern bis hin zu Betreibern und Planern.