Aktionsbündnis ländlicher Raum | 7. Mai 2026

Klare Botschaft im Düsseldorfer Landtag

Ohne verlässliche Rahmenbedingungen, gute Infrastruktur und politischen Rückhalt hat der ländliche Raum keine Zukunft.

Anlässlich des Parlamentarischen Abends des Aktionsbündnisses Ländlicher Raum am 6. Mai im Düsseldorfer Landtag unterstrich das Bündnis erneut seine Kernforderungen, um den Erhalt eines lebendigen ländlichen Raumes langfristig zu sichern.

Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verbänden und Institutionen nutzten die Veranstaltung zum intensiven Austausch über die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums und seine Bedeutung für Wirtschaft, Gesellschaft und Versorgungssicherheit.

Mit dem Parlamentarischen Abend setzte das Aktionsbündnis Ländlicher Raum erneut ein klares Zeichen für die Bedeutung leistungsfähiger ländlicher Regionen und den engen Dialog zwischen Politik und Praxis.

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Zahlreiche Kreisverbandsvorsitzende des WLVs nutzen die Gelegenheit, um mit Politik und Verbänden ins Gespräch zu kommen.
Das Aktionsbündnis Ländlicher Raum

Der ländliche Raum ist ein starker und unverzichtbarer Partner in allen Fragen von Ernährung, Klima-, Umwelt- und Naturschutz sowie bei Wald und Jagd, Wasser und Fischerei und den Erneuerbaren Energien.

Damit diese Rolle auch künftig ausgefüllt werden kann, braucht es verlässliche politische Rahmenbedingungen und vor allem funktionierende Infrastrukturen, die Leben und Arbeiten im ländlichen Raum ermöglichen.

Bereits im Jahr 2015 haben sich im Aktionsbündnis Ländlicher Raum 16 unabhängige Organisationen aus Nordrhein-Westfalen zusammengeschlossen. Mehr als eine halbe Million Mitglieder sind im Aktionsbündnis organisiert.

WLV-Präsident Hubertus Beringmeier betonte die zentrale Rolle des ländlichen Raums für Nordrhein-Westfalen: „Der Parlamentarische Abend hat erneut gezeigt, wie zentral ein starker und lebendiger ländlicher Raum für unser Land ist. Er bildet die Basis für stabile demokratische Verhältnisse, sichere Arbeitsplätze und eine nachhaltige Wertschöpfung – von der regionalen Lebensmittelproduktion bis hin zu vielfältigen Kulturlandschaften."

Es war ein gelungener Abend, bei dem der WLV seine zentralen Botschaften im direkten Austausch mit politischen Entscheidungsträgern überzeugend vermitteln konnten. Besonders wichtig ist, dass die Bedeutung des ländlichen Raums als Wirtschaftsmotor noch stärker ins Bewusstsein rückt – weit über urbane Perspektiven hinaus.

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Die Begrüßung im Namen des Aktionsbündnisses durften Junglandwirtin Carmen Schulze Osthoff (Vorsitzende Ring der Landjugend) sowie Junglandwirt Thomas Genfeld (Vorsitzender Landesarbeitsgemeinschaft der Landjugend Nordrhein) übernehmen.

Auch WLV-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Forstreuter zog ein positives Fazit des Abends: „Der Austausch beim Parlamentarischen Abend war intensiv und konstruktiv. Wir haben unsere Anliegen nah an der Politik platziert und deutlich gemacht, dass der ländliche Raum ein entscheidender Treiber wirtschaftlicher Entwicklung ist.

Dass auch der Ministerpräsident die Bedeutung von Stabilität und Wirtschaftsleistung betont hat, unterstreicht die Relevanz unserer Themen. Jetzt gilt es, ökonomische und ökologische Belange gleichermaßen noch stärker in den Fokus politischer Entscheidungen zu rücken und so die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums nachhaltig zu sichern.“

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