Tierseuchen in NRW | 20. März 2026

WLV mahnt zu Vorsicht aufgrund von ASP in Südwestfalen

Die Afrikanische Schweinepest bleibt in Teilen Südwestfalens ein Risiko. Der WLV ruft Ausflügler deshalb zu mehr Achtsamkeit im Wald auf.

Der WLV ruft erneut zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Afrikanischen Schweinepest, kurz ASP, auf. Betroffen von der Tierseuche sind vor allem weite Teile der Kreise Olpe, Siegen-Wittgenstein und Hochsauerland. Dort wurden nach dem Ausbruch im vergangenen Sommer bereits mehrere hundert Wildschweine positiv getestet.

Für Menschen ungefährlich, verläuft die Krankheit für Schweine fast immer tödlich. Zu den bedeutensten Übertragungswegen der Tierseuche zählt das Verhalten von Menschen. Gerade in Ausflugszeiten wie dem Sauerland wächst das Risiko, dass Unachtsamkeit die Lage verschärft

WLV Bild

Jede und jeder Einzelne kann helfen, die Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern – etwa durch sorgsamen Umgang mit Speiseabfällen, Betreten von gekennzeichneten Wegen und das Anleinen von Hunden.

Hubertus Beringmeier
Bauernpräsident in Westfalen-Lippe

Der Verband appelliert deshalb an Spaziergänger, Radfahrer und Ausflugsgruppen, sich in Wald und Feld besonders verantwortungsvoll zu verhalten, insbesondere

  • keine Speiseabfälle in die Natur werfen

  • auf gekennzeichneten Wegen bleiben

  • Hunde anleinen

  • tote oder auffällige Tiere sofort melden

Was tun bei auffälligen Tieren?

Tote oder auffällige Tiere am besten direkt an die Bereitschaftszentrale des Landesamtes für Verbraucherschutz und Ernährung NRW melden, möglichst mit Standort und Foto.
☎️ 02 01 / 71 44 88, 📨 NBZ@lanuk.nrw.de