Grüne Woche in Berlin: | 15. Januar 2026

Messe feiert 100-jähriges Bestehen / Dialog und Austausch

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Beringmeier: „Anliegen bei Tierwohl, Umweltschutz und Versorgungssicherheit gegenüber der Politik platzieren“

Münster <wlv> Die Grüne Woche in Berlin (16. bis 25. Januar 2026) gilt als wichtigstes Branchentreffen der Landwirtschaft und findet als Leitmesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau international Beachtung. In diesem Jahr feiert die Grüne Woche ihr 100-jähriges Bestehen – mit über 1.400 Ausstellenden aus circa 60 Ländern und rund 300.000 Besucher. Die Grüne Woche ist Schaufenster für neue Ideen, moderne Technologien und den Dialog zwischen Produzenten, Verbrauchern und Politik. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes nutzen die Messe, um die besondere Rolle der Landwirtschaft in Westfalen-Lippe sichtbar zu machen: eine Region, die für Vielfalt, Qualität und Innovationsfreude steht. Hubertus Beringmeier, Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes, wird vor Ort sein und rückt die drängendsten Fragen der Branche in den Mittelpunkt der Debatte mit der Politik.

„‘Ernährung sichern. Natur schützen.‘ ist nicht nur das diesjährige Motto, sondern für uns Landwirtinnen und Landwirte auch Programm und gleichzeitig Perspektive für eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Die Grüne Woche bietet die perfekte Bühne, um unsere Anliegen gegenüber der Berliner Politik vorzubringen. Im Rahmen der Messe nutze ich die Gelegenheit, einmal mehr unsere zentralen Anliegen bei Tierwohl, Umweltschutz und Versorgungssicherheit bei den politischen Vertretern zu platzieren“, macht Hubertus Beringmeier im Vorfeld der Grünen Woche deutlich. Neben Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit und Erneuerbaren Energien stehen für den Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband insbesondere der Bürokratieabbau, das aktuelle Seuchengeschehen sowie die Zukunft der Tierhaltung und der ländlichen Räume auf der Agenda. „Unsere Tierhalter sind durch fehlende politische Rahmenbedingungen und das derzeitige Seuchengeschehen extrem verunsichert. Bau- und Umweltrecht müssen außerdem endlich sinnvolle und praktikable Umbauten zur Förderung des Tierwohls ermöglichen“, hebt Hubertus Beringmeier hervor.

„In den vergangenen 100 Jahren hat sich die Landwirtschaft stetig weiterentwickelt. Unsere Betriebe zeigen, wie sich Tradition und Fortschritt verbinden lassen – von ressourcenschonender Produktion bis zu neuen Vermarktungswegen. Die Grüne Woche ist dafür ein einzigartiger Ort: Sie macht deutlich, dass Landwirtschaft nicht nur versorgt, sondern auch gestaltet. Ernährung sichern und Natur schützen – das verstehen wir als unseren Auftrag und unsere Verantwortung. Wir haben ein großes Eigeninteresse daran, unsere landwirtschaftlichen Familienbetriebe fortzuentwickeln. Damit dies gelingt, müssen wir die gesellschaftlichen, politischen und landwirtschaftlichen sowie naturschutzrechtlichen Anliegen miteinander überein bringen“, so Hubertus Beringmeier. Der WLV wird mit zahlreichen Partnern aus der Region auf der Grünen Woche 2026 vertreten sein.