Tierseuche & Jagd | 30. April 2026

NRW erhöht Prämien für Wildschweinjagd in ASP-Sperrzonen deutlich

Eine höhere Aufwandsentschädigung für den Abschuss soll die Ausbreitung der ASP eindämmen und für eine stärkere Bejagung sorgen.

Das Land NRW erhöht die Aufwandsentschädigung für erlegte Wildschweine in den ASP-Sperrzonen deutlich. Ziel ist es, den Bestand schneller zu senken und die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu bremsen.

Die neuen Sätze im Überblick:

  • Kerngebiet & Sperrzone II: 200 € pro Tier

  • Sperrzone I: 150 € pro Tier

Das Landwirtschaftsministerium begründet den Schritt mit mehr Aufwand bei Jagd, Beprobung und Organisation in den Restriktionsgebieten. Der WLV begrüßt die schnelle Entscheidung. Zuvor hatte der Verband zusammen mit dem RLV in einem Schreiben an Ministerin Silke Gorißen dieses Vorgehen angeregt.

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Die Wildschweinjagd bleibt ein zentrales Element bei der Bekämpfung der ASP. Höhere finanzielle Anreize helfen, die Wildschweinebestände in den ASP-Sperrzonen schnell zu reduzieren. Wir sind Ministerin Silke Gorißen dankbar, schnell gehandelt zu haben.

Hubertus Beringmeier
Bauernpräsident in Westfalen-Lippe

Zum Weiterlesen

Politik
Schwein
Afrikanische Schweinepest
Die Bauernverbände WLV und RLV drängen auf noch stärkere Bekämpfung der Tierseuche.

Mehrsprachige Informationen zur ASP

Der WLV hat sein Infopaket zur Afrikanischen Schweinepest aktualisiert. Mit Infoblättern in mehreren Sprachen sollen ausländische Stallmitarbeiter bzw. Saisonkräfte über die Gefahren der Tierseuche aufgeklärt und über Vorsichts- und Hygienemaßahmen informiert werden..

Dieses steht in folgenden Sprachen zur Verfügung: Deutsch | Englisch | Polnisch | Rumänisch | Ukrainisch | Tschechisch | Ungarisch | Russisch | Kroatisch.

Diese uns weitere Informationsangebote gibt es auf unserer Themenseite zur ASP.

Infoblätter direkt herunterladen
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