Nach Einschätzung des WLV benachteiligen die vorgesehenen Regelungen einzelne Regionen.
Besonders kritisch ist die geplante Einstufung des Kreises Borken als Küstenregion. Dadurch hätten Windenergieprojekte dort schlechtere Wettbewerbsbedingungen als in anderen Teilen Nordrhein-Westfalens.
Auch der geplante Pachtdeckel sorgt aus Sicht des Verbandes für Probleme. Er greift in bestehende Marktmechanismen ein, schränkt Flächeneigentümer ein und erhöht den Verwaltungsaufwand.
Der WLV fordert außerdem:
höhere Anreize für Agri-PV und Moor-PV,
faire Bedingungen für Windenergie in allen Regionen,
zusätzliche Ausschreibungsmengen noch in diesem Jahr,
keinen Pachtdeckel für Windenergieanlagen.
Viele Betriebe investieren seit Jahren in Photovoltaik-, Windenergie- oder Biogasanlagen. Sie brauchen langfristig verlässliche Rahmenbedingungen, um Investitionen sicher planen zu können. Der WLV will sich deshalb im weiteren Gesetzgebungsverfahren für Nachbesserungen einsetzen.